Unsere Betriebsweise

Unsere Betriebsweise

Wir imkern im angepaßten Brutraum im Maß DN1,5 mit Absperrgitter im Kaltbau. Aufgrund der deutlich besseren Frühjahrsentwicklung der Völker und des geringeren Wassergehalts des Honigs haben wir komplett auf Segeberger Beuten umgestellt. Nach einem Test mit Holzbeuten und Segeberger Beuten parallel über mehrere Jahre haben wir diese Entscheidung zum Wohle der Bienen getroffen.

Im Brutraum befinden sich im April/Mai maximal 7 Waben. Zur letzten Tracht wird die Zarge dann komplett bestückt und ein Teil des Honigs verbleibt im Volk. Für das restliche Winterfutter verwenden wir Futtersirup auf Weizenbasis. Weizensirup hat unter anderen den Vorteil, daß er völlig geruchsneutral ist und keine Räuberei auslöst.

Seit 2020 betreiben wir unseren eigenen Wachskreislauf. 

Bienenvolk Ende April 2020, rot markiert der Drohnenrahmen

 

Wir verfolgen folgendes Varroabekämpfungskonzept:

  • Drohnenbrutentnahme des ersten Brutsatzes im Frühjahr
  • Käfigen der Königin, um das Volk brutfrei zu bekommen (Scalvini Käfig, Ende Juni für 24 Tage)
  • Brutfreie Völker werden mit 3,5%iger Oxalsäure Lösung besprüht
  • je nach Befallsgrad erfolgt eine zusätzliche Behandlung mit APILIFE VAR
  • Restentmilbung im brutfreien Zustand, nur nach Bedarf, am Jahresende mit Oxalsäure als Träufelbehandlung
  • Der Milbentotenfall wird von Juli bis Dezember wöchentlich erfasst und dokumentiert

Wir arbeiten nach der Methode der schadschwellenbasierten Behandlung nach Dr. Christian Dreher.